Wolfgang

Wir trauern um unseren Freund und Kameraden Wolfgang Drexel

 

In einer bewegenden Trauerfeier in der Bad Sobernheimer Philippskirche haben jetzt Angehörige, Bundeswehr- und Fliegerkameraden Abschied genommen von Wolfgang Drexel. Nach langer Krankheit war der ehemalige Erste Vorsitzende des Flugsportvereins Sobernheim am 18. April 2017 verstorben. Damit verlieren nicht nur die Flieger auf dem Domberg einen Freund, sondern Flieger in ganz Deutschland einen engagierten Kameraden.

 

In ihren Abschiedsworten dankten ihm sein Nachfolger im Amt des FSV-Vorsitzenden, Bruno Rhein, und der Präsident des Luftsportverbandes Rheinland-Pfalz, Ernst Eymann.

 

Seit 1972 sei Wolfgang Mitglied des FSV gewesen, berichtete Rhein. Aber schon zu diesem Zeitpunkt sei er aber auf dem Domberg längst kein Unbekannter mehr gewesen. Immer wieder habe Wolfgang, der als militärischer Fluglotse in Pferdsfeld stationiert war, hilfreich den Kontakt zwischen den zivilen Fliegern und der Bundeswehr hergestellt und gepflegt: „Sein Beitritt zum FSV Sobernheim war getragen von seiner Bereitschaft und dem Willen, die zivilen Flieger auf dem Domberg zu unterstützen. Er brachte seine berufliche Kompetenz als Flugsicherer, die Qualifikation als Motorfluglehrer und seine menschlichen Qualifikationen mit Engagement ein.“ Später habe Wolfgang unter anderem vereinsintern Rallyes organisiert. Die FSV-Mitglieder wählten ihn dann 1994 zu ihrem Vorsitzenden, ein Amt, das er bis 2000 ausfüllte. Auch danach war er weiter als Motorfluglehrer und Flugleiter tätig.

 

Sein überregionales und Internationales Engagement würdigte Ernst Eymann. Immerhin war Wolfgang im Luftsportverband Rheinland-Pfalz langjähriger Vorsitzender der Motorflugkommission, wo er sich ganz besonders bei Ausbildung, Fortbildung und Wettbewerbsfliegen engagierte und unvergessliche Flug-Rallyes organisieren half. Dann aber engagierte er sich auch im Deutschen Aero Club zwei Jahrzehnte lang als Motorflugreferent, wo er sich für die Belange der Luftsportler einsetzte und das Organisationsteam für den traditionsreichsten Motorflugwettbewerb mitprägte, den Deutschlandflug. Außerdem war er Präsident der EPFU European Power Flight Unit (Europäische Motorflugkommission).

Die Zahl der Flieger, die Wolfgang jetzt die letzte Ehre erwiesen, machte deutlich, wie sehr sie ihn schätzten – als Freund und als Kameraden.

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